Als wir Ruderschüler am 21.06. unsere letzte „Schulstunde“ hinter uns gebracht hatten, hat das Ausbildungsteam uns für Samstag, den 26.06. zu einem Ausflug mit dem Kirchboot eingeladen.

Am Samstag haben wir uns dann ruderfertig um 13.00 Uhr am Vereinsheim getroffen, das Boot zu Wasser gelassen und ausgerüstet. Wir waren mit sieben Ruderschülern und acht Ausbildern vor Ort, so dass die 15 Plätze im Boot optimal ausgenutzt wurden. In jeder Reihe saßen ein Schüler und ein Ausbilder plus Steuermann. Das war meiner Meinung nach Optimal.

Gegen 13.50 Uhr haben wir uns dann gegen das auflaufende Wasser in Richtung Weser bewegt. Als Ziel wurde das Gasthaus „Zur Ochtumbrücke“ (auch als „Spille“ bekannt) angegeben. Als wir dann auf der Weser waren, hatten wir schon einen schwierigen Teil der Strecke hinter uns, da wir bis dahin ja gegen das auflaufende Wasser rudern mussten. Ab jetzt wurde es einfacher: wir schwammen mit der Strömung. Ungefähr bei der „Moorlosen Kirche“ bogen wir dann in die Ochtum ein. Am Ochtum-Sperrwerk kam dann die Ansage „Ruder lang“, da wir ansonsten dort nicht durchgepasst hätten. Eine halbe Stunde später waren wir am hauseigenen Anleger des Gasthauses, wo sogar ein Liegeplatz frei war. Alle Teilnehmer versammelten sich dann im Biergarten um eine für uns reservierte Tischgruppe. Dort haben wir im Schatten von großen Sonnenschirmen heiße und kalte Speisen und Getränke zu uns genommen, um für den Rückweg Kräfte zu tanken. Um 16.45 Uhr machten wir uns dann bereit zur Rückfahrt.

Es ging zügig Richtung Sperrwerk, bis wir plötzlich Donnergrollen vernahmen. Kurzerhand legten wir an einem Bootsanleger des „Segel-Club Ochtum E.V.“ an. Nach einer angemessenen Wartezeit, während der das Grollen nachließ, beschlossen wir, weiterzufahren. Dafür fing es jetzt an, leicht zu regnen. Kurz nach dem Sperrwerk – Ruder lang – waren wir wieder auf der Weser. Es war gerade Hochwasser, so dass wir uns mit der Strömung bewegten. Mittendrin haben wir dann unsere Regenjacken übergezogen, da der Regen heftiger wurde. Wir kamen aber problemlos voran. Um ca. 18.50 Uhr legten wir wieder beim Verein an.

Riemen und Sitze wurden abgebaut bzw. entnommen und das Boot (300 bis 350 kg?) auf den Rollwagen gezogen. Nachdem wir es den Anleger hochgeschoben hatten, wurde es oben gereinigt und mit allen Einzelteilen wieder verstaut. Kaum waren wir damit fertig, hörte es natürlich auf zu regnen und die Sonne kam heraus. Wir ließen dann den schönen Tag gemeinsam auf der Dachterrasse des Vereinsheims ausklingen.

Vielen Dank an das Orga-Team für die gelungene Veranstaltung!