von Mechthild Schikora

 

Nachdem das Heringsessen im letzten Jahr Corona bedingt ausfallen musste, sollte es in diesem Jahr wieder stattfinden. Alles war geplant, doch die Infektionszahlen stiegen wieder an. Daraufhin wurde kurzfristig entschieden die 2G+-Regel anzuwenden. Alle Beteiligten waren geimpft oder genesen und zusätzlich noch getestet. Somit konnte trotz aller Bedenken die Feier fast ohne Einschränkungen stattfinden.

Uwe Vielstich begrüßte somit ein fast volles Haus

und leitete damit auch gleich zu Lars Schröder, der die Erfolge der Trainingsabteilung würdigte und die Sportlerinnen und Sportler vorstellte,

die in großer Zahl, wie auch die JUB-Studierenden, an dem Essen teilnahmen.

 

Ein großer Dank galt den Trainerinnen und Trainern: Kathrin Baumgart, Ulli Temme, Nina Wirchan sowie den Unterstützenden Neele Benjes und Karsten Kemna für die Trainingsabteilung wie auch Wolfgang Kiupel, Edgar Mill und für die JUB-Studierenden, sowie Wolfgang und Rickmer Rockmann für die Mastersabteilung. Ihnen allen ist es gelungen die Gruppen trotz aller Schwierigkeiten in den letzten Jahren zusammen zu halten und auch noch auszubauen. Danke, dass ihr uns allen immer mal wieder etwas Dampf unter den Hintern macht!

Nun stellte sich noch die Frage des Abends: Wer ist das Mitglied des Jahres 2020/21?

In diesem Jahr fiel die Entscheidung nicht auf eine einzelne Person, sondern gleich auf eine gesamte Gruppe: Das gesamte Trainingsteam!

Diese jungen Menschen, die die Einschränkungen der letzten Jahre ganz besonders trafen und leider immer noch treffen, haben weiterhin an ihrem Sport festgehalten. Dies gilt nicht nur für die VRV-Trainingsabteilung sondern auch für die Trainierenden der JUB. Beide Trainingsgruppen erhielten eine große Flagge, die hoffentlich auf den kommenden Regatten häufig bei Erfolgen gezeigt werden können.

               

 

Im Anschluss daran wurde nun die Trainingsverpflichtung für das kommende Jahr durch Ole Grünert verlesen. Damit alle wissen, um was es dabei geht, hier noch einmal der genaue Wortlaut:

 

„Nach alter Tradition im Rudersport verpflichte ich mich heute Abend mit meiner Unterschrift, den Vegesacker Ruderverein in der kommenden Rudersaison als Sportler der Trainingsabteilung bestmöglich nach außen zu repräsentieren.
Ich verpflichte mich, den Vegesacker Ruderverein auf Veranstaltungen und Wettkämpfen zu vertreten und hierfür ein regelmäßiges und zielgerichtetes Training nach Vorgaben des Trainers und in individueller Abstimmung duchzuführen. Ich stimme zu, den Anweisungen der Trainingsleitung zu folgen und pünktlich zum Training zu erscheinen. Abmeldungen sind dem Trainer rechtzeitig mitzuteilen, für das Training mindestens einen Tag vorher, für Wettkämpfe so früh wie möglich, spätestens jedoch zwei Wochen vorher. Krankheiten oder körperliche Beschwerden müssen der Trainingsleitung umgehend zur individuelleren Trainingsplanung mittgeteilt werden.

Als Sportler verpflichte ich mich, meinen Lebenswandel den Erfordernissen des Rudertrainings und der Wettkämpfe anzupassen. Das bedeutet, dass ich mich verpflichte, nicht zu rauchen, Alkohol verantwortungsvoll zu genießen und so ausgeruht wie möglich zum Training zu erscheinen.

Innerhalb der Trainingsgruppe diene ich als Vorbild für sowohl die jüngeren Sportler, als auch alle anderen Mitglieder des Vereins. Der Umgang mit den Vereinsmitgliedern erfolgt respektvoll und kameradschaftlich.

Gleichzeitig verpflichtet sich mein Trainer, mir bestmögliche Betreuung und Trainingsmöglichkeiten zu bieten und mich individuell entsprechend meiner Leistung zu fördern.

Mein Verein verpflichtet sich, mir und meinem Trainer die notwendige Unterstützung beim Training und bei den Wettkämpfen in der Saison zukommen zu lassen und die Sportler im Rahmen der Vereinsmöglichkeiten optimal zu fördern.

Vegesack, 20. November 2021“

 

Auf das Unterschreiben der Mitglieder der Trainingsabteilung konnte aber nun nicht mehr gewartet werden, da das Knurren der hungrigen Bäuche mittlerweile deutlich an Lautstärke gewonnen hatte. Endlich kamen die heißen Kartoffeln auf den Tisch, auf dem die Heringe bereits auf den Verzehr warteten. Das Essen wurde wie in den vergangenen Jahren durch unsere Mitglieder Simone und Jürgen Scharringhausen geliefert und schmeckte hervorragend.

Nachdem alle gesättigt waren und die Geräuschkulisse wieder anschwoll, gingen 2 Mitglieder der Trainingsabteilung mit einem Pokal herum und sammelten Spenden für die Verschönerung des Atriums zum Eingangsbereich zur Gastwirtschaft. Linde Peters hatte einen Vorschlag eingebracht, wie diese aussehen könnte und wollte nun gerne in die Umsetzung gehen. Dazu war ein Spendenziel von 1000 € erforderlich. Zu unser aller Freude wurde diese Spendensumme erreicht, sodass dieser Maßnahme nun nichts mehr im Wege steht. Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spendern und an Linde: Auf geht’s!

Auch wenn es diesmal keine Möglichkeit zum Tanzen gab, war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Dazu gebührt den beiden Festwartinnen Maike Rebettge und Vicky Degener ein herzlicher Dank und ein dreifach kräftiges

Hipp Hipp

Hurra!