Am vergangenen Wochenende fanden in Essen die deutschen Kleinboot-Meisterschaften zeitgleich mit der ersten DRV-Leistungsüberprüfung der Junioren statt. Der Vegesacker RV war dort mit zwei Booten vertreten, die sich beide gut präsentieren konnten.
Luise Asmussen startete zum Saison-Auftakt im leichten Einer der Frauen auf den Kleinboot-Meisterschaften. Bereits am Freitag konnte sie sich im Vorlauf souverän in die obere Hälfte der 43 gemeldeten Boote rudern. Hierfür genügte ein stark heraus gefahrener zweiter Platz, den sie ungefährdet vom Start in das Ziel bringen konnte.

Auch im Viertelfinale konnte Luise ihren Soll erfüllen und sich mit einem dritten Platz für die ersten zwölf Plätze empfehlen. Im Halbfinale ging es nun darum, sich für das A- oder B-Finale zu qualifizieren. Nachdem bei der Streckenhälfte bereits drei Boote davon gezogen waren, verminderte Luise das Tempo deutlich, um sich für das Finale am kommenden Tag zu schonen.

Am Sonntag ging es dann bei leichtem Gegenwind im B-Finale ein letztes Mal über die 2000 Meter. Am Ende konnte Luise einen vierten Platz errudern, der für das Gesamt-Ranking den 10. Platz bedeutete. Im U23-Bereich, in dem Luise in diesem Jahr wieder starten wird, bedeutet dies sogar den 3. Platz aller gestarteten Sportlerinnen.

Der nächste Start für Luise wird dann in drei Wochen wieder in Essen bei der internationalen Hügelregatta sein, wo es dann auch darum geht, gegen die internationale Konkurrenz zu bestehen und sich für die Bildung der Nationalmannschaft zu präsentieren.

Zeitgleich fand in Essen die Leistungsüberprüfung der Junioren statt, bei der ein erstes Ranking aller Sportler in Deutschland ausgefahren wird. Für den Vegesacker RV gingen hier Pia Lüsse und Rieke Wens im Zweier ohne Steuerfrau an den Start. Die Setzung der Vorläufe am Samstag fand hierfür auf Basis der Langstrecken-Ergebnisse aus dem Winter statt.

Pia und Rieke hatten dabei allerdings etwas Pech mit der Setzung, sie erwischten den schnellsten Vorlauf des Meldefeldes. Trotz eines sehr starken Rennens mit der sechst-schnellsten Gesamtzeit aller Boote mussten sie sich daher im Ziel mit einem knappen vierten Platz zufrieden geben, wodurch sie nur noch die Platzierungen 13 bis 24 erreichen konnten. Im Halbfinale wurden sie dann ihrer „Favoriten-Rolle“ gerecht und konnten über den ersten Platz in das C-Finale einziehen.

Am Sonntag war dann allerdings bei den beiden der Wurm drin, auch machten sich die Rennen vom Vortag bemerkbar. Die beiden kamen nicht mehr so richtig in Fahrt und kamen am Ende auf Platz 4 im C-Finale. Trotzdem konnten die beiden sich hiermit einen Platz im zweiten Nord-Ost-Achter errudern, der in zwei Wochen in München gegen internationale Konkurrenz antreten wird.