Starker Auftritt gegen internationale Konkurrenz auf der internationalen Junioren-Regatta in München!Pia Lüsse und Rieke Wens starteten im Juniorinnen Vierer ohne Steuerfrau in Renngemeinschaft mit Mecklenburg-Vorpommern. Bereits am frühen Samstagmorgen musste die Mannschaft gegen starke Konkurrenz im Vorlauf antreten. Neben dem ersten gesetzten Nord-Ost-Vierer, sowie dem ersten Südboot, gehörte auch Tschechien als internationaler Konkurrent zu den Gegnern. Die vier Mädels ließen sich davon allerdings nicht beeindrucken, nach einem schwachen Start schoben sie sich über die Strecke hinter das Südboot auf Platz zwei und attackierten dieses zum Ende hin sogar noch einmal und qualifizierten sich souverän für das A-Finale.

Im A-Finale zeigte sich dann ein ähnliches Bild, über den Streckenverlauf schob sich der Vierer um Pia und Rieke auf den zweiten Platz hinter das Südboot. Diesen zweiten Platz konnten sie bis in das Ziel gegen die immer wieder aufkommende Mannschaft der Schweiz verteidigen.

Am Sonntag war der Vierer dann im ersten Lauf gegen die Mannschaften aus England und der Schweiz, sowie zwei weiteren deutschen Booten auf der Strecke. Bis zum letzten Streckenviertel waren England, die Schweiz und die Renngemeinschaft um Pia und Rieke noch eng beieinander, dann schob sich jedoch die englische Auswahlmannschaft nach vorne und konnte das Rennen für sich entscheiden. Die Schweiz kam mit einer halben Sekunde Vorsprung auf den zweiten Platz vor Pia und Rieke zusammen mit Mecklenburg-Vorpommern.

Im abschließenden Achter-Rennen konnte sich die Mannschaft um Pia und Rieke einen guten fünften Platz errudern.

Für Kristian Streit lief das Wochenende nicht ganz so rund. Zusammen mit seinem Zweier-Partner Lasse Tietz vom Bremer RV von 1882 ging er an beiden Tagen im leichten Doppelzweier an den Start.

Am Samstag kamen die beiden nicht gut vom Start los und fanden auch über die Strecke nicht ihren gewohnten Rhythmus, am Ende sprang ein dritter Platz heraus. Dadurch qualifizierten sich die beiden für das B-Finale am Sonntag. Hier gingen die beiden schon deutlich motivierter auf die Strecke. Bis zum letzten Strecken-Viertel konnten sie sich auf einer Höhe mit dem führenden Boot halten, dann mussten sie dies aber ziehen lassen, so dass am Ende ein zweiter Platz heraussprang.

Kristian trat ebenfalls im leichten Einer an, aber auch hier konnte er nicht sein Können unter Beweis stellen. Am Samstag konnte er zwar sein Rennen gewinnen und führte über die Strecke deutlich, am Sonntag konnte er im A-Finale dann allerdings nicht mit der Konkurrenz mithalten und erreichte am Ende einen sechsten Platz.