Auch dieses Jahr fand wieder die alljährliche Aaseeregatta in Münster auf dem gleichnamigen Aasee statt. Dieses Jahr nahm allerdings nur Julian Rümenapf für den VRV an dieser Regatta teil.

von Julian Rümenapf

Nach einer zwei Stündigen Busfahrt kamen wir schon gegen neun Uhr am Sattelplatz an und fingen sofort an unsere Boote aufzuriggern, da schon ein paar Stunden später die ersten Rennen anstanden.
Unser erstes Viererrennen, das wir durch die Verletzung unseres vierten Mannes im Boot in einer neuen Konstellation bestreiten mussten, hatten wir um
14:05. Nach ausgiebigem ein und warm fahren mussten wir leider feststellen das es nicht so gut wie mit der normalen Besetzung lief, was natürlich zu erwarten war.
Somit gingen wir mit eher niedrigen Erwartungen an unser Rennen an den Start, da wir unter anderem auch das einzige komplette 2000er Boot waren.
Wie befürchtet lagen wir schon direkt nach dem Start eine Bootslänge zurück , wovon wir uns aber nicht unterkriegen ließen. Wir blieben mit der Schlagzahl oben bis wir uns wieder an unsere Gegner herangekämpft hatten und gingen dann auf den Streckenschlag.
Durch unsere Spurts bei 500 und 1000 Metern konnten wir uns auf den ersten Platz vorkämpfen.
Mit unserem Endspurt konnten wir unsere Führung sogar auf eine Bootslänge ausbauen und gewannen damit das Rennen.
Der Erste Tag der Regatta war also erfolgreich absolviert.
Am Sonntag gingen wir dann zuversichtlich an unser zweites Rennen im Doppelvierer heran. Diesmal klappte auch der Start besser und alle Boote waren ungefähr gleich auf, nach ungefähr 600 Metern und dem ersten Spurt hatten wir uns zusammen mit dem Boot, das am Tag zuvor auf dem dritten Rang platziert war und in diesem Rennen einen neuen Ruderer vom ARC Münster auf Schlag sitzen hatten, von den zwei
anderen Booten abgesetzt. Bis kurz vor den Endspurt konnten wir mit ihnen auf gleicher Höhe bleiben, doch dann übernahmen sie die Führung und gaben sie nicht mehr her.
Nach der Niederlage waren wir natürlich ein wenig enttäuscht was sich aber schnell wieder legte.
Am späteren Nachmittag hatte ich noch mein Einer-Rennen , was ich über den Endspurt für mich entscheiden und somit die zweite Medaille für Vegesack holen konnte.
Alles in allem war die Regatta für alle Bremer Vereine sehr erfolgreich.