Am vergangenen Wochenende fand die letzte Station der deutschen Ergometer-Meisterschaften statt. Die Meisterschaften werden über fünf Stationen in Deutschland ausgetragen, wobei für jeden Sportler die jeweils schnellste Zeit in die Wertung eingeht. Die letzte Station wurde in Kettwig ausgetragen.

Luise Asmussen vom Vegesacker Ruderverein trat dort im Bereich der leichten A-Juniorinnen (17/18 Jahre) über 2000 Meter an.

Zielvorgabe war, den Vorlauf maximal zu fahren, um bereits dort die individuell schnellste Zeit zu fahren.

Bereits nach den Startschlägen konnte Luise sich von der Konkurrenz absetzen, bis 1250 Meter gelang es ihr problemlos ihre Zielzeit zu halten. Danach wurde es dann hart, auf dem Ruderergometer nebenan kippte die erste Sportlerin bereits vom Ergo.

Die letzten 500 Meter konnte Luise die Zeitvorgabe dann nicht mehr halten, ein Tribut an das harte Wintertraining, wo der Fokus zunächst mehr auf dem Krafttraining als dem Ausdauertraining lag.

Den auf der ersten Streckenhälfte herausgefahrenen Vorsprung konnte Luise mit drei Zehntelsekunden dann noch bis in das Ziel retten und gewann so den Vorlauf mit einer neuen eigenen Bestzeit von 07:35,8 Minuten. Damit verpasste sie mit zwei Sekunden nur denkbar knapp die bis dahin bestehende Bestzeit von 07:33,4 der zeitschnellsten aus Berlin.

Das bedeutete nach dem Vorlauf erst einmal die Silbermedaille für Luise in der Gesamtwertung, wobei die endgültige Entscheidung erst im Finale fallen sollte. Wegen Kreislaufproblemen nach dem Ergotest und einem kurzen Aufenthalt in ärztlicher Betreuung musste Luise dann für das Finale abmelden.

Im Finale konnten schließlich drei Sportlerinnen noch an Luise vorbeiziehen, so dass am Ende ein sehr guter fünfter Platz von 43 gestarteten Sportlerinnen deutschlandweit heraussprang.Damit konnte Luise sich schon zu Beginn der Saison sehr stark für den Vegesacker Ruderverein präsentieren.

  • Artikel aus der Norddeutschen hier