Wirtschaftsseminar und „Lesum-­Rund“

Am Sonntag war es endlich wieder soweit. Auf Einladung der gekrönten Braunkohl–? Majestät kamen 35 Ruderfreunde zusammen, um das angekündigte Seminar zu Themen der Wirtschaft, im Besonderen der lokalen, Wirklichkeit werden zu lassen. Bei besten äußeren Bedingungen, Sonnenschein und Rückenwind, wurde die Strecke unter die Füße genommen.

Bald war die erste Lokale Wirtschaft erreicht, belegte Brötchen zur Stärkung wurden gereicht. Das hier gezeigte Geschäftsmodell „Flaschenbier und Brötchen satt“ konnte spontan überzeugen.

Der weitere Verlauf der Wanderung zu unbekanntem Ziel war somit auch durch Diskussionen über das erlebte und Vorfreude auf das uns erwartende weitere Programm bereichert. Die zweite Station war dann bald mit Gegenwind auf dem Rest der Strecke erreicht, wir hatten inzwischen die Lesum in Burg überquert. Dieses Beispiel eines Wirtschaftslokales entpuppte sich als Vereinsheim unserer Wassersportfreunde „TURA“, die allerdings nicht angetroffen wurden, lediglich ein Hinweis auf die unterbrochene Wasserversorgung war zu finden.

Dank großartiger Unterstützung aus dem engeren und weiteren Umfeld der alten Majestät war die Versorgung mit Speisen und Getränken auf das Beste gewährleistet. Es folgte eine Veranstaltung, die von einer Vielzahl von Höhepunkten gekennzeichnet war, die das, im Übrigen hervorragende, Essen in den Hintergrund treten ließ. In seiner Weisheit gefiel es der alten Majestät der Saison 2014 schon zu Beginn des Festes, die Würde an die neue Majestät der Saison 2015 zu übergeben, die gerade erst in ihrer Rolle als „geistiger Beistand“ ihre Anmerkungen zur Versammlung gemacht hatte. Derart befreit von der Sorge um die mögliche Betroffenheit, speiste es sich dann umso unbeschwerter, auf Menge und Etikette brauchte nicht mehr geachtet werden. Ein hervorragend gestimmtes Akkordeon und ein ebenso gestimmter Künstler spielten auf, dem traditionellen Liedgut wurde Referenz erwiesen. Vom Hofe des Königs unterhielt uns der Narr, der sich mit Narr–? aber auch vielen Wahrheiten an die Festgemeinde wandte. Als weiteren Höhepunkt darf man den Auftritt eines Künstlers bezeichnen, der auf dem Dudelsack spielte und uns Musik und Technik diese so einzigartigen Instrumentes näherbrachte, nur das Spielen im Duett, Akkordeon und Dudelsack, in dieser Form, nach unserer Überzeugung einzigartige, Kombination, übertraf den Soloauftritt. Voller Dank und Begeisterung für die Organisatoren und Akteure gingen die Seminarteilnehmer auseinander –? die einen früher, die anderen später. Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

Die Teilnehmer der MAG

Fotos in der Galerie

Text: Jens Bruns; Fotos: Reinhard Pokall