Rennen für Rennen Hochspannung – Gutes Ergebnis für das Team Bremen in Rauxel

Vor einer beeindruckenden Kulisse am historischen Schiffshebewerk Henrichenburg punktete das Team Bremen erfolgreich beim zweiten Renntag der flyerarlarm Ruder-Bundesliga. In durchweg spannenden und sehr knappen Rennen erruderten die Sportler des Vegesacker RV und des Bremer Rudervereins von 1882 einen zehnten Platz in der Tageswertung und sicherten so die gute Mittelfeldplatzierung in der Tabelle der ersten Ruder-Bundesliga. Dort steht die Bremer Mannschaft nun auf Platz neun und konnte den Abstand auf das hintere Tabellendrittel deutlich vergrößern.

Trotz starken Winds und regelmäßiger Regenschauer – beides keine idealen Bedingungen für eine perfekte Regatta – gelang es den Ausrichtern vom Ruderverein Rauxel hervorragend, für gute Stimmung und eine heimelige Atmosphäre zu sorgen. Nicht zuletzt die vielfältigen Verpflegungsangebote und immer bessere werdende Organisationsabläufe haben den immerhin fast 12 Stunden dauernden Bundesliga-Renntag mit 120 KO-Duellen zu einem Erfolg gemacht.

Das Team Bremen startete in Rauxel sehr schwach. Bei starkem Schiebewind und damit einhergehenden sehr knappen Abständen reichte es im morgendlichen Zeitfahren nur für den 13. Platz. Dadurch ging es im Achtelfinale gegen die Rhein-Ruhr-Predators. Eine Überraschung gelang dem Achter aus Bremen nicht, aber technisch stabilisiert war der knappe Zieleinlauf gegen den mit Weltmeistern und einem Olympiasieger gespickten Achter aus Essen/Leverkusen ein erster Achtungserfolg.

Das Viertelfinale brachte die Revanche gegen den Rhein-Neckar-Achter. Im Zeitfahren hatte die Bremer im selben Duell noch das nachsehen, aber im Viertelfinale konnte der Achter aus der Hansestadt nach 39 Schlägen seinen Bugball drei Zehntelsekunden vor den Ludwigshafenern über die Ziellinie schieben. Noch viel spannender wurde es im Halbfinale gegen den Bodensee-Oberschwaben-Achter. Nach einem hochkonzentrierten Rennen und einer fast perfekte zweiten Streckenhälfte brachte erst der Zielfilm Klarheit über den Rennausgang: Mit hauchdünnen 0,07 Sekunden Vorsprung schaffte das Team Bremen den Sprung in das Finale um die Plätze neun und zehn.

Die Frankfurter Germania, Bronzemedaillengewinner des ersten Renntages, war der letzte Gegner des Tages. Von Rennen zu Rennen hatte sich das Team Bremen in Rauxel gesteigert und konnte so auch im fünften Rennen überzeugen, obwohl der Frankfurter Achter mit knappem Vorsprung siegte.

Christian „Lenni“ Krawitz, der in Rauxel seinen Saisoneinstand gab, zeigte sich von der Entwicklung des Bremer Achters begeistert und ist sich sicher, dass das Team Bremen in Krefeld wieder „ein heißer Anwärter für die vordere Tabellenhälfte ist!“

Bericht von Team-Pressesprecher Sören Dannhauer