geschrieben von Ava Liebert

Am Freitag haben wir uns vormittags am Verein getroffen, um gemeinsam mit dem Vereinsbus nach Salzgitter aufzubrechen. Zwei Sportlerinnen vom Bremer Verein BSC haben wir auch mitgenommen. Dann ging es los. Auf der 2,5–3 Stunden langen Fahrt haben wir Musik gehört, zusammen gerätselt, geschlafen und gelacht.
In Salzgitter angekommen sind wir direkt zum Regatta-Gelände gefahren und haben unsere Akkreditierung bekommen, damit wir das Gelände betreten können. Danach haben wir uns umgezogen, die Boote aufgeriggert und sind für eine kurze Einheit aufs Wasser gegangen. So konnten wir die Strecke kennenlernen und nach einer halben Stunde sind wir wieder vom Wasser runter, haben die Boote in den Anhänger gelegt und sind zum Pavillon rüber gegangen. Auf der großen Fläche hatten alle Vereine ihre Zelte aufgeschlagen, um sich dort während der Rennen aufzuhalten. Am späten Nachmittag haben sich dann alle Sportler ins nahe gelegene Stadion begeben, wo die Eröffnung stattfand. Die Veranstalter haben die Regatta dann offiziell für eröffnet erklärt. Danach sind wir nach Wolfenbüttel ins Jugendgästehaus, unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte gefahren. Dort haben wir zu Abendbrot gegessen, die Zimmer bezogen und unsere Betten bezogen. Weil es schon spät abends war, sind wir danach auch direkt schlafen gegangen. Am nächsten Morgen mussten alle früh aufstehen, weil unsere Rennen schon vormittags waren. Wir haben in der Jugendherberge gefrühstückt, dann unsere Sachen gepackt und sind wieder zur Regattastrecke gefahren. Am ersten Tag mussten alle Sportler die Langstrecke über 3000m fahren. Zuerst waren die Vierer, dann die Zweier und zum Schluss die Einer an der Reihe. Als alle Bremer mit den Rennen durch waren, haben wir uns in den Pavillon gesetzt und gemeinsam gegessen. Die Trainer haben Nudeln mit Tomatensoße vom Gasgrill gekocht. Das hat alle Sportler glücklich gemacht. Am Nachmittag sollte dann für alle Sportlerinnen und Sportler der allgemeine Sportwettkampf stattfinden. Wir Bremer Vereine waren allerdings mit die letzten und hatten deshalb am Nachmittag sehr viel Zeit. Wir haben zusammen gespielt, einige haben geschlafen, andere sind die Fragen vom Wissenstest noch einmal durchgegangen. Gegen 16:00 Uhr sind wir alle gemeinsam zum Stadion gefahren,  um den allgemeinen Sportwettkampf durchzuführen. Dazu wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und haben verschiedene Übungen gemacht, wie z.B. den Ergo Sprint, Seilspringen, Basketball Körbe werfen, Laufparcours und den Wissenstest. Die Übungen wurden auf einem Sportplatz hinter dem Kunstrasenplatz des Stadions durchgeführt. Als auch wir mit den Aufgaben fertig waren, haben wir uns zu den anderen Vereinen ins Stadion begeben. Dort hat die Siegerehrung von der Langstrecke stattgefunden. Jede einzelne Bootsklasse wurde aufgerufen und die dementsprechenden Abteilungssieger. Die Bremer Vereine wurden leider nicht aufgerufen, weil niemand seine Abteilung gewonnen hatte. Trotzdem waren wir nicht bedrückt, sondern haben uns mit den anderen Vereinen gefreut. Nach ungefähr einer Stunde war die Siegerehrung vorbei und wir sind wieder in die Unterkunft gefahren. Wir haben unsere Sachen aufs Zimmer gebracht und haben uns im Essraum getroffen. Wir konnten uns verschiedene Sachen vom Buffet aussuchen und haben alle ordentlich zugelangt. Als wir alle fertig waren, haben uns die Trainer die Ergebnisse der einzelnen 3000m Rennen mitgeteilt und uns erzählt in welchem Finallauf wir am Sonntag starten. Wir waren alle sehr müde und sind danach aufs Zimmer gegangen. Die meisten haben geduscht und sind danach auch direkt ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen mussten nicht alle früh aufstehen, weil heute die Einer Rennen zuerst waren. Die 1000 Meter Strecke war die offizielle Bundesregatta und wurde live mit gefilmt und gestreamt. Während der Rennen konnte man es also gut von Land aus oder von zu Hause verfolgen. Die Rennen waren vormittags alle durch und im Anschluss gab es die Siegerehrung. Nachdem alle Boote vom Wasser waren, haben die Sportlerinnen und Sportler begonnen Ihre Boote abzuriggern und sie auf den Anhänger zu verladen. Als das getan war, haben sich alle Sportler auf der großen Wiese bei den Pavillons versammelt. Dort fand die Siegerehrung der 1000 Meter Strecke statt. Diesmal gab es für unsere Bremer Ruderjugend zwei Silbermedaillen. Einmal für Mirja und Merle vom Vegesacker Ruderverein im Zweier und für den Vierer aus Bremerhaven. Dort wurden viele Fotos von den Siegerinnen und Siegern mit dem Maskottchen Rudi gemacht. Nach der Siegerehrung haben alle Vereine die Pavillons abgebaut und die Wiese nach und nach verlassen. Wir haben alle Sachen in den Autos und unserem Vereinsbus verstaut und haben uns auf den Heimweg gemacht. Da wir am Morgen schon aus dem Jugendgästehaus aus gecheckt hatten, mussten wir dort nicht noch einmal hin zurück. Da wir sehr hungrig waren und noch nichts gegessen hatten, haben die Trainer beschlossen, dass wir an der Autobahn Rast bei McDonald’s machen. Wir haben dort zu Mittag gegessen und einen Nachtisch gab es auch für uns. Dann ging es weiter in Richtung Bremen. Da unser Vereinsbus den Hänger gezogen hat, mussten wir noch in Bremen Stadt Halt machen und den Vierer von BSC abladen. Als auch das geschafft war, sind wir nach Vegesack gefahren. Dort haben auch wir unsere Boote in die Halle gebracht und wurden dann nach einem langen Wochenende von unseren Eltern abgeholt.