von Stefan Giesen

Zwei Tage vor Beginn der Regatta reiste der Bremer Männer Doppelzweier, Janosch Brinker (BSC) und Stefan Giesen nach Subotica, Serbien. Am ersten Trainingstag zeigte sich der Palic See nicht von seiner schönsten Seite, viel Wind sorgte für fast unruderbare Bedingungen. Am nächsten Morgen hatte sich der Wind allerdings etwas gelegt, sodass beide Sportler zuversichtlich direkt in das Finale einzuziehen in das Rennen gingen. Nach einem starken Start lag das Bremer Boot vorne. Über die Strecke schoben sich aber die Boote aus Rotterdam und Split mit einer höheren Bootsgeschwindigkeit vorbei und trotz eines starken Endspurtes hieß es am Ende Platz drei, somit musste am nächsten Tag im Hoffnungslauf gestartet werden. Auch über diese Nacht legte sich der Wind weiter, sodass perfekte Bedingungen herrschten.

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Dieses Rennen wurde mit der gleichen Taktik wie der Vorlauf gefahren, auch hier lagen die Bremer direkt nach dem Start eine Bootslänge vor den anderen Booten. Und im Gegensatz zum Vortag gelang es ihnen aber über den Mittelteil der 2000m ihre Position zu halten. Nach einem kräftezehrenden Rennen und einem ersten Platz zogen sie in das A-Finale ein. Am Finaltag war wie am ersten Trainingstag viel Wind und damit auch viel Welle. Dieses Wasser kam den Bremern leider nicht zu Gute. Ein nicht ganz sauberer Start führte schon am Anfang zu einer hinteren Position im Feld. Über die Strecke wurde das Boot weiter durchgereicht, sodass sie als sechste in das Ziel kam.

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Trotzdem sind beide Sportler auf Grund der starken Gegner mit einem guten sechsten Platz mit dieser Regatta zufrieden. Für das gesamte deutsche Hochschulsport Team fiel die Bilanz mit elf Medaillen sehr gut aus.