Trainingslager Ponte Tresa 2017

In diesem Jahr hat die Trainingsabteilung ihren Zielort für das alljährliche Trainingslager gewechselt, anstatt wie bisher nach Uelzen zu fahren, ging es in diesem Jahr nach Lavena Ponte Tresa am Lago di Lugano.

Am 07. April startete die Kolonne bestehend aus zwei Vereinsbussen mit Bootsanhänger sowie Motorbootanhänger. Da die Strecke über Nacht gefahren wurde, ging auch alles zügig voran, so dass man am nächsten Morgen bereits am Zielort war. Dort wurden die Sportler und Trainer von strahlendem Sonnenschein und spiegelglattem Wasser begrüßt.

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Der ortsansäßige Ruderverein erwartete uns ebenfalls schon, so dass man alles wichtige klären und zur ersten Runde auf dem See aufbrechen konnte. Damit konnte das Trainingslager vor Ort starten, die Sportler absolvierten pro Tag 3-4 Einheiten. Dabei ging es morgens um 06.30 Uhr bei noch frischen 10-15 Grad für eine kurze Einheit auf den See, zur zweiten Einheit am Vormittag konnte dann aber schon in kurzer Kleidung (teilweise auch schon nur im Einteiler) gerudert werden. Über die Mittagpause kam dann meistens ein frischer Wind dazu, der oft in vielen Wellen resultierte, als Konsequenz wurde in der zweiten Hälfte die dritte Einheit auf den Abend verlegt, wo sich das Wasser zum Glück wieder beruhigte.

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Auf dem See selbst ruderte man vor atemberaubender Kulisse der umgebenden Berge und der an den Bergen gelegenen Dörfer. Am ersten freien Nachmittag ging es für die Sportler dann zum italienischen Ruderausstatter DiBi, der eine knappe halbe Stunde entfernt seinen Standort hatte. Die weiteren freien Nachmittage nutzten die Sportler zur Regeneration oder auch für das ein oder andere Eis im Ort.

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Die Unterkunft für das Trainingslager bestand aus einem Hotel direkt an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. An das Frühstück mussten sich alle etwas gewöhnen, da dies etwas spärlicher als in Deutschland gewohnt ausfiel, dafür konnte man dann beim Abendessen bei einem 2-Gänge-Menü zwischen verschiedenen Gerichten wählen. Mittags kochten die Sportler selber Nudel- oder Reisgerichte am Verein.

Die Trainer sorgten mit mehreren ungeplanten Eskapaden dabei noch etwas für die Belustigung der Sportler, am Ende lief dann aber doch wieder alles glatt. Fazit der Trainer: Man muss noch viel lernen und Erfahrungen sammeln bevor im Trainingslager alles funktioniert, besonders im Ausland bzw. direkt an der Grenze!

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Am 17. April ging es nach einer letzten Runde Pizza dann auf dem Rückweg nach Deutschland. Müde und kaputt waren dann alle am Dienstag wieder zu Hause. Insgesamt haben alle Sportler große Fortschritte gemacht, die Trainer haben ebenfalls viel dazu gelernt und man kann sagen, dass der Ortswechsel für das Trainingslager sich auf jeden Fall gelohnt hat!