von Lion Tautz

Nachdem wir vor am vergangenen Wochenende über 1000m Sprints gefahren waren, war es am 24. Und 25. Oktober Zeit für die herbsttypischen „Headrace“-Langstrecken. Egal wie kurvig und unruderbar ein Gewässer, jeder Verein veranstaltet sein eigenes Head Race. Am Samstag den 24. schlängelten wir uns für knapp 5000m durch Windungen und Stromschnellen.

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Die Head of The Gorge Regatta ist traditionell eher ein bisschen gelassener, rudern soll man am liebsten verkleidet und wichtiger als die schnellste Zeit ist der Kostümwettbewerb, in dem unser zweiter Achter dieses Jahr als Tour De Gorge einen Preis gewann. Wir, als Superhelden mit Batman, Superman, Captain America und anderen hatten trotzdem das Zie, so nah wie möglich an die Universitätsachter heranzurudern. Mit knapp 15 Sekunden Abstand und einem Sieg im A-Junioren Achter waren wir überrascht sowie zufrieden und bereiteten uns nun auf Sonntag vor, an dem wir auf dem gleichen Gewässer mit der gleichen Ziellinie in der entgegengesetzten Richtung ein Rennen fuhren.

Erneut war das Ziel, auf der noch kurvigeren und technisch anspruchsvolleren Strecke, so nah wie möglich an den Achter der University of Victoria (UVic) zu kommen. UVic ist das Maß der Dinge im Unirudern in Kanada, und deswegen war es ein ambitioniertes Ziel. Ungefähr 3500m später wussten wir, dass jeder mal ein schlechtes Rennen haben kann, denn wir reisten von der Regatta mit der tagesschnellsten Zeit, vor den Unis, davon.

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Als nächstes gilt es nun, fleißig zu trainieren, denn am 7./8. November haben wir unsere nächste Regatta, in den Vereinigten Staaten, bei der wir gegen den zweitschnellsten Junior-Achter in Nordamerika antreten werden.