Silber für Malte Höweler im Doppelvierer / Guter Auftritt der Jacobs-Studenten

von Malte Höweler

Am ersten Juli Wochenende, eine Woche nach den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften, fand auf dem Maschsee in Hannover die 67. Deutsche Hochschulmeisterschaft statt. Der Vegesacker Ruderverein wurde dort durch 15 Akteure im Namen der Jacobs University Bremen vertreten.

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Obwohl ein Großteil der Studenten seit Mitte Mai nicht mehr im Boot saß, konnte man sich über drei A-Final und eine C-Final Teilnahme freuen. Ahmed Kebdani, Matthew Hunter, Felix Englert und Tomasz Luczynski gesteuert von Aenne Schoop gingen im Männer Vierer mit Steuerfrau, in der Anfängerklasse an den Start. In einem technisch sauberen Rennen, sprang am Ende der sechste Platz im A-Finale raus. Im Frauen Doppelvierer, ebenfalls in der Anfängerklasse, begaben sich Anna-Lena Scherer, Miriam Wulf, Natasha Danailovska und Paulina Prondzinsky auf die 1000m lange Strecke und ruderten am Ende auf Platz Vier im Finale.Aus diesen beiden Booten wurde auch der Mixed-Achter zusammengesetzt, welcher sich als Ziel gesetzt hatte, den Titel vom letzten Jahr zu verteidigen. Aufgrund des allerdings bis dahin straffen Programmes konnte im Finale leider nur ein Boot hinter sich gelassen werden; somit war es am Ende Rang Fünf.

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In der offenen Klasse war Malte Höweler am Samstag zusammen mit Sportlern der Uni Bremen im Doppelvierer am Start. Der erst eine Woche zuvor zusammengesetzte Doppelvierer mit Sören Dannhauer, Benedict Ganzeboom (beide BRV ’82) und Cedric Borchers (BSC) konnte sich mit einem zweiten Platz im Vorlauf direkt für das Finale am Nachmittag qualifizieren. Dort sicherten sich die Vier  nach einem starken Rennen, mit nur einer halben Sekunde Rückstand auf den Ersten, die Silbermedaille. Am Sonntag ging Malte dann noch mit Cedric im Doppelzweier an den Start. Nach einem taktischem Fehler musste man hier den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen, welchen die beiden aber schon vor Streckenhälfte für sich entschieden hatten. Im Finale lief bis zur 750m Marke alles rund für die beiden, man befand sich auf Platz zwei hinter den deutschen Sprintmeistern. Allerdings konnten die beiden das hohe Tempo der aufkommenden Boote im Endspurt nicht mehr halten, da es für Cedric an diesem Tag bereits das sechste Rennen war. Am Ende kam nur ein vierter Platz heraus und die Medaillenränge wurden knapp verpasst.