Am Nikolaustag trafen sich im VRV-Vereinsheim sechszehn Skat- und elf Kniffelspieler/innen zum traditionellen Spieleturnier der MAG. Besonders erfreulich war, dass sich in diesem Jahr sieben Jugendliche zum Kniffeln angemeldet hatten. Der Altersdurchschnitt der Skatspielenden kann im nächsten Jahr hoffentlich ebenfalls durch die Beteiligung junger Vereinsmitglieder und deren Freunde gesenkt werden. Um kurz nach 19 Uhr konnte das Turnier eröffnet werden, obwohl dem Organisator die neue Struktur mit zwei parallelen Spielgruppen sowie der Verspätung eines Teilnehmers einige Probleme bereitete. Diese Anlaufprobleme werden sich im nächsten Jahr sicherlich nicht wiederholen und wurden von den Anwesenden geduldig hingenommen. Die lockere entspannte Atmosphäre des Turniers wird hoffentlich weiterhin zum Erfolg des Traditionsabends beitragen und auch die befreundeten Nicht-Mitglieder einiger Ruderer zur wiederholten Teilnahme in den nächsten Jahren animieren.

Der Spaß, den die Kniffelspieler an ihren Tischen hatten, war nicht zu überhören. Aber auch an den Skattischen gaben unerwartete Spielverläufe Anlass zum Schmunzeln. Um 22 Uhr waren alle Ergebnisse ausgewertet und die Siegerehrung begann. Bei den Kniffelteilnehmern durfte sich Ole Vielstich über den Gewinn einer Flugente, bei den Skatspielern Werner Hobbiesiefken, von Jens Bruns als Gast mitgebracht, über ein gleichgroßes Flugobjekt freuen. Die Zweit-, Dritt- und Viertbesten jeder Spielgruppe – Johannes Höweler, Maike Rebettje und Jens Bruns bei den Knifflern sowie Johannes Wagner, Hinni Homburg und Eckard Sünnemann bei den Skatspielern – suchten sich ihren Gewinn auf dem Geschenketisch aus. Die nachfolgend Platzierten bedachte der Organisator mit Trostpreisen und dazu passenden Worten. Trotz des in diesem Jahr verhältnismäßig frühen Turnierendes begaben sich einige Turnierteilnehmer direkt nach der Siegerehrung auf den Heimweg, während viele Spieler, darunter auch vier Jugendliche, mit vielfältigsten Gesprächsthemen den Abend ausklingen ließen.

Ein Dank gebührt zum Schluss auch Frau Müller, die immer wieder bereit ist, am freitäglichen Ruhetag unser Turnier in den Gasträumen des VRV stattfinden zu lassen. Des Weiteren hofft der Organisator, dass Sponsorengeschenke im nächsten Jahr reichlicher zur Verfügung gestellt werden.

Volker Osthus