von Volker Osthus

Sonnabend, 15. Juni 2013, Fahrt nach Marbach

Die 25. Barkenfahrt der MAG sollte uns an den Fluss führen, mit dem die Barken-fahrttradition 1988 begann. Geprägt waren die Wanderfahrten von jeher dadurch, dass neben VRV-Mitgliedern auch Ruderer befreundeter Rudervereine an den Touren teilnahmen. In diesem Jahr begleiteten uns auf dem Neckar drei Ruderer, die zu DDR-Zeiten in Rostock zusammen im Boot saßen, sowie zwei VRV-Mitglieder, die in Bergisch-Gladbach bzw. Essen leben.

Von den insgesamt 15 Teilnehmern trafen sich um 8 Uhr am Ruderverein 7 VRV-ler, die für die Fahrt in einem Leihbus eingeteilt waren. Bevor sie den Trailer samt Barke hinter den Bus spannten, wurde auf Ingos Geburtstag auf dem Deck der „Neptun“ angestoßen. Ingos Frau Gisela hatte einen kleinen Geburtstagstisch mit Blumenstrauß, Sektgläsern und Kuchen auf der Barkenabdeckung hergerichtet. Kurz nach 8 Uhr setzte sich das Ge-OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

spann gen Neckar in Bewegung. Auf dem Gelände der Raststätte Göttingen trafen sich die Gespannfahrer mit den drei restlichen MAG-Ruderern, die im Privatwagen von Horst erst um 9 Uhr nach Marbach aufgebrochen waren, dem Ausgangspunkt unserer Fahrt. Am Motor-Boot-Club Benningen in der Nähe Marbachs wurde die Barke abgestellt. Anschließend wurde auf der Terrasse des MBC Benningen erneut auf Ingos Wohl angestoßen mit dem Wunsch, dass es ihm vergönnt sei, noch viele Barkenfahrten zu organisieren.Im Hotel „Bären“ in Marbach, in dem wir zwei Übernachtungen gebucht hatten, stießen Ede aus Stralsund, Walter aus Rövershagen in der Nähe Rostocks und Jochen aus Coburg im dritten Pkw zu uns. Während Wolfgang aus Bergisch-Gladbach pünktlich mit der Bahn in Marbach erschien, hatte Dieter aus Essen mit den üblichen Tücken der DB zu kämpfen, d.h. mit erheblichen Bahnverspätungen. Nach dem Motto „Was Dieter in Essen sind wir in Trinken!“  ließen wir im unserem Hotel benachbarten „Schillerhof“ erneut Ingo hochleben (3x ist Bremer Recht). Nach dem Genuss schwäbischer Spezialitäten wurde uns durch Axel eine Führung durch die Schillerstadt zuteil. Ein letzter Schlaftrunk im goldenen Licht eines wunderbaren Sonnenunterganges ließ uns anschließend in Morpheus Arme sinken.

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Sonntag, 16. Juni 2013, Etappe Benningen-Besigheim, 19 km

Lange währte die Nachtruhe nicht, denn schon vor dem Morgengrauen wurden Schweine in der zum Hotel gehörenden Metzgerei vorgefahren, leider noch quieklebendig. Das reichhaltige Frühstück u.a. mit vielen Wurstsorten – sicherlich nicht von dem nächtens angelieferten Borstenvieh – stärkte uns für die Etappe. Erneut galt es einen Geburtstag zu feiern. Ede aus Vorpommern begann bei sommerlichen Temperaturen sein neues Lebensjahr in der schwäbischen Schillerstadt. Gegen 10 Uhr wurde die Barke in Benningen zum Slippen vorbereitet. Nach dem Einsetzen führte uns die Rudertour vorbei an steilen Weinhängen. Die aufkommende Hitze wurde durch Ausfahren des Sonnen-OLYMPUS DIGITAL CAMERASchwäne

daches gelindert. Während einer Pause erhoffte sich eine Schwanenfamilie einige Brosamen von den Ruderkameraden. Um 15 Uhr erreichten wir das erste Etappenziel Besigheim. An der Sportbootanlage Walter (nicht Walter Arnold) wurde die Barke vertäut. Der Landdienst – jeweils drei Teilnehmer in wechselnder Besetzung – konnte an diesem Tag nicht voll überzeugen. Lediglich über die Flüssigkeitsversorgung, die in dieser Woche wegen der Hitzewelle von besonderer Bedeutung sein sollte, konnten wir nicht klagen. Nach dem Rücktransport in unser Hotel in Marbach musste die erste Blase ärztlich versorgt werden, eine Ruderblase, von der niemand von uns gedacht hätte, dass es sie geben könnte. Jochen verpflasterte Hinni am  Allerwertesten.                                             Den Abend verbrachten wir wiederum im benachbarten Schillerhof, wo sich nicht nur das Geburtstagskind Ede von der spendablen Seite zeigte. Ohne Schweinegequieke sollte diese Nacht vergehen.

Montag, 17. Juni 2013, Etappe Besigheim-Horkheim, 20 km

Vor Fahrtenbeginn standen die Vorbereitungen für den Quartierwechsel nach Bad Wimpfen an, wo wir uns in drei Nächten von dem Geschnarche der bisherigen Zimmerkollegen in Einzelzimmern würden erholen können.

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Am verschlossenen Tor zum Sportgelände der Firma Walter hieß es auf den Schlüsselgewaltigen zu warten, denn nicht alle unsere Chauffeure beherrschten ihr Navi, eher umgekehrt. Um halb zehn aber konnte in Besigheim abgelegt werden. Das Ziel Horkheim lag 20 km entfernt. Die schon vom Wetterdienst prophezeite Hitzewelle kam mit Temperaturen von über 30°C langsam ins Rollen. Erfrischung brachten nur kühle Getränke und ein mit Cointreau verfeinerter Früchte-Joghurt-Mix, die uns an einer vorher vom Landdienst erkundeten Anlegestelle überreicht wurden. Der Service dieses Dreierteams setzte Maßstäbe, die wohl kaum noch würden zu überbieten sein. Auf dem Weg zur Schleuse Horkheim suchten wir auch im Schatten von Uferbäumen Erholung vor der Hitze.

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Um viertel nach fünf konnten wir an dem uns vom freundlichen Schleusenwärter zugewiesenen Liegeplatz festmachen. Nun durfte auch endlich die Gefahr einer Unterhopfung in einem Biergartenlokal Horkheims gebannt werden, denn Alkohol am Ruder kommt selbstverständlich nicht in Frage.

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In Bad Wimpfen erwarteten uns im Gästehaus Fernblick des Hotels Rosengarten Einzelzimmer, eingerichtet im typisch nüchternen Stil eines Kurhotels. Das gemeinsame Abendessen wurde wegen der noch herrschenden Hitze im mit im Gegensatz zu uns sehr viel älteren Gästen – oder fühlen wir uns nur jünger – gefüllten Speiselokal eingenommen. Seinen Abschluss fand der Tag dann im Biergarten des Hotels.

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Dienstag, 18.Juni 2013, Etappe Horkheim-Bad Wimpfen, 17,5 km

Nach dem Frühstück, wie immer um 8 Uhr, fuhr der Landdienst die heute Rudernden in den drei Begleitfahrzeugen zur Schleuse Horkheim, wo wir gen Bad Wimpfen aufbrachen. Für die Durchquerung Heilbronns wurde nicht der Neckarkanal sondern der Alte Neckar gewählt, der idyllisch durch das Zentrum Heilbronns führt. Am dortigen Theaterschiff nahm Volker die Rudertruppe in Empfang. Ein schattiger Biergarten auf der Neckarinsel schaffte bei  gut 35°C ein wenig Erleichterung für die Ruderer, nicht jedoch für den Fahrdienst, der in den Fahrzeugen „weichgekocht“ wurde. Wolfgang hatte sogar noch das Pech, plötzlich im Nebel der den Dienst quittierenden Klimaanlage des Passats von Horst zu stehen. Die Mittagspause an der Schleuse Kochendorf kam damit nicht nur den Ruderern sondern auch Wolfgang zugute, der ohne Klimaanlage im Wagen nicht zu beneiden war. Nach weiteren 4 km kam um halb drei Bad Wimpfen in Sicht.

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In den heutigen drei Schleusen konnte Volkers kräftige Stimme für die Danksagung an die Schleusenmeister nicht annähernd ersetzt werden. Nachdem Ingo die Barke fachgerecht zwischen Rudervereinsanleger und Fahrgastanlegestelle vertäut hatte, sorgte Horst dafür, dass sein Pkw in  eine Reparaturwerkstätte gebracht wurde.

Auch im Uferbereich des Rudervereins waren die Restspuren des vergangenen zweiten Jahrhunderthochwassers – ein Jahrhundert währt heutzutage wohl nicht mehr so lange wie früher – zu sehen. Schwemmschlamm bedeckte die wieder freien Flächen, in den Uferbäumen hingen Müllreste und im braun getönten Neckarwasser schwamm viel Holz und anderes Material.

Eine längere Ruhepause im Hotel brachte in den aufgeheizten Zimmern kaum Erholung, so dass alle froh waren, am Abend im Restaurant „Kräuterweible“ im Zentrum des Kurortes mit seiner alten Kaiserpfalz einen schattigen Platz gefunden zu haben, wo wir es uns bei leckeren Speisen und ebenbürtigen Getränken gut gehen ließen.

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Auf Axels Vortrag während eines ursprünglich geplanten Rundganges durch den geschichtsträchtigen Ort verzichteten wir aber wegen der Hitze. Am späten Abend führte uns der Weg zurück ins Hotel. Was Männerfreundschaften wert sind, konnten wir auf dem Heimweg sehen, auf dem der eine den anderen und selbiger den einen stützte. Entsprechende Fotos können angefordert werden, jedoch nur von autorisierten Personen.

Mittwoch, 19. Juni 2013, Etappe Bad Wimpfen-Neckarelz, 19,5 km

Wiederum erwartete uns ein heißer Tag. Bei der Abfahrt in Bad Wimpfen herrschten noch erträgliche Temperaturen, aber gegen Mittag wurde es nahezu unerträglich. Die Luft stand, und alle waren froh, als uns der Landdienst zur Slipanlage des Campingplatzes Cimbria lotste. Jeder suchte ein schattiges Plätzchen, und wir waren froh, als wir in einer offenen Halle des Campingplatzes mit kühlen Getränken verwöhnt wurden.

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Gut erholt nahmen wir den Rest der Strecke in Angriff, vorbei an zwei Burgen und zwei Schlössern. Erwähnenswert war besonders die Burg Hornberg, wo im 16. Jahrhundert Götz von Berlichingen lebte, der im damals ungewöhnlichen Alter von 82 Jahren auf seiner Burg verstarb.

Die letzten vier Kilometer bis Neckarelz brachten wir problemlos hinter uns, und nachdem die Barke ordentlich am Steg des Sportboot-Clubs Frahm-Obrigheim befestigt worden war, gab es nach der Rückkehr nach Bad Wimpfen nur noch müde Krieger. Ein Taxi brachte uns zum direkt am Neckar gelegenen Gasthof „Ritter“ in Haßmersheim. Unsere Erwartungen hinsichtlich der Bewirtung wurden jedoch enttäuscht. Tel Aviv (= so ist das Leben) seg de Franzos.

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Donnerstag, 20. Juni 2013, Etappe Neckarelz-Eberbach, 23 km

Nachdem dem freundlichen Obmann des Sportboot-Clubs Frahm-Obrigheim eine Flasche Wein als Dankeschön für seine Schließdienste am Stegtor überreicht worden war, konnte die Etappe nach Eberbach gestartet werden. Mit einigen Wölkchen am Himmel deutete sich ein Wetterwechsel an. Bei drückend schwülem Wetter wurde am Campingplatz Binau eine Pause eingelegt. Einige wenige Regentropfen konnten uns nicht schrecken, zumal wir mit der attraktiven Wirtin Nicole aus Haiti interessante Gespräche führten und ihre kunstvoll bemalten langen Fingernägel bewunderten. Nach Beendigung der Rast kam endlich einmal Wind von achtern auf. Wir hissten das Segel, und mit atemberaubender Geschwindigkeit „flogen“ wir über die Wellen, leider nur für 10 Minuten, denn das Erreichen der Schleuse Guttenbach zwang uns zum Einholen des Segels. Die Schleusung verzögerte sich immer wieder durch die bevorrechtigte Berufsschifffahrt, bis wir schließlich hinter einem etwas kürzeren mit Schrott beladenen Bockkahn in die Schleuse einfahren konnten. Kurz nach der Passage klarte der Himmel auf, und vorbei an der Burg Zwingenberg und nach Durchfahren der Schleuse Rockenau erreichten wir Eberbach.

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Gleich hinter der Straßenbrücke fanden wir einen geeigneten Liegeplatz. Unser immer hilfsbereiter Horst rutschte beim Verholen der Barke auf der algenbedeckten Rampe aus, so dass ihn die erlittenen Prellungen zu einer Ruderpause zwangen. Wir bezogen unsere Zimmer im Hotel „Linde“ in Eberbach-Neckarswimmern. Der Stil des Hauses war außergewöhnlich, wie das Foto unten zeigt. Drei Nächte lang sollte uns dieses Ambiente erfreuen. Nach einem kleinen Rundgang durch Eberbach fanden wir ein schattiges Plätzchen im Biergarten des Gasthofes „Zum Grünen Baum“. Die Wahl erwies sich als goldrichtig, denn Bedienung, Essen und Getränke waren hervorragend. Den Rückweg allerdings mussten wir bei einsetzendem Unwetter mit heftigen Böen und bei Starkregen zurücklegen. Einige unserer Schirme konnten wir anschließend entsorgen.

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Freitag, 21. Juni 2013, Etappe Eberbach-Neckarsteinach, 20 km

Am Frühstück in der „Linde“ gab es wider Erwarten wenig zu bemängeln. Um 10 Uhr empfing uns der Betriebsleiter der Firma Empacher, Weltmarktführer im Ruder- rennbootbau für die Weltelite, zur vereinbarten Betriebsbesichtigung.

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Fachkundie Fragen wurden durch weitaus fachkundigere Auskünfte beantwortet. Auch für die Ruderexperten unter uns gab es viel Neues zu erfahren, so dass die eineinhalbstündige Führung zu einem Gewinn für alle Teilnehmer der Barkenfahrt wurde. Bei Normaltemperaturen brachen wir im Anschluss zur vorletzten Etappe auf. Nach bewölktem Start klarte das Wetter auf, und durch die Hirschhorner Neckarschleife ging es vorbei an Schloss Hirschhorn zum Schleusenbereich der Schleuse Neckarsteinach.

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Auf dem letzten Streckenbereich fand die Neptuntaufe von Ede und Volker statt. Während sich Ede in Vorahnung der bevorstehenden Ereignisse eilig seiner Kleidung entledigte, dachte Volker als Teilnehmer etlicher Barkenfahrten nicht an eine Taufe. Er hatte die Rechnung aber ohne Neptun gemacht und wurde als Neumitglied der MAG-Barkentruppe ebenso wie Ede mit einigen Eimern Neckarwasser übergossen. Ede nahm noch mit einem eleganten Kopfsprung ein Bad im Neckar, derweil Volker wie ein begossener Pudel auf der Steuerbank saß, worüber sich Ingo als stilvoll verkleiderter Neptun köstlich amüsierte.

NeptuntaufeNeptuntaufe Ede

Am rechten Ufer des Oberwassers der Schleuse Neckarsteinach zeigte Ingo uns ein weiteres Mal, wie eine Barke optimal für die Nacht im Neckarwasser vorbereitet wird. Das Wagnis, am Abend im Restaurant unseres Hotels zu essen, bereuten wir später. Maggisaucen, steinharte Schweinelendchen und vergessene Beilagen führten zum Entschluss, den nächsten Abend wieder im Gasthof „Zum Grünen Baum“ zu verbringen.

Sonnabend, 22. Juni 2013, Etappe Neckarsteinach-Heidelberg, 15,5 km

Auch die letzte Etappe wurde ohne Regen absolviert. Am Motot-Boot-Club Heidelberg in Schlierbach nahm uns der Landdienst mittags in Empfang. Der auch hier überaus freundliche Obmann des Clubs bot uns den auf dem Gelände errichteten Zeltpavillon für unsere Mittagsrast an. So gut es ging, verleibten wir uns die Reste unseres Proviants ein.

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Die restlichen fünf Kilometer bis Heidelberg flogen anschließend nur so dahin. An der Slipanlage der Liegewiesen gegenüber von Heidelberg wurde die Barke „abgetüdelt“ und auf den Trailer gezogen.

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 Nachdem der Trailer samt Barke auf dem Gelände des Eberbacher RV abgestellt worden war, zogen wir nach kurzer Zimmerpause zum Abschiedsabend in den Gasthof „Zum Grünen Baum“ am Neckarufer. Die Bewirtung war wie schon zwei Tage zuvor ausgezeichnet. Gesangseinlagen von Ingo und Walter sowie in vorpommerschem Platt von Ede vorgetragene Geschichten aus seiner Jugendzeit – wie man z.B. nach einem Paketsprung (zu gut deutsch: Ar…bombe) für sieben Wochen im Krankenhaus landet – ließen die Stunden bis zum Heimweg schnell vergehen.

Sonntag, 23. Juni 2013, Heimfahrt

Nachdem Wolfgang sich schon am Morgen des Vortages von uns verabschiedet hatte, schlug für die Übrigen nach dem Frühstück die Stunde der Trennung. Es flossen zwar keine Tränen, aber mit Wehmut dachten alle an die vergangenen Tage voller Harmonie und Sonnenschein. Die Rückfahrt aller Teilnehmer gestaltete sich problemlos.                 Hoffentlich sehen wir uns im nächsten Jahr bei der geplanten Weserfahrt gesund wieder. Gedankt werden muss an dieser Stelle besonders Ingo, dessen hervorragende Organisation erheblichen Anteil an der gelungenen Barkenfahrt hatte.

Im Folgenden sollen Anmerkungen zweier Barkenfahrer genannt werden,  die noch nicht lange mit von der Partie sind.

  • Dirk, (Youngster bei der Barkenfahrt; frei zitiert): Wenn ich Euch sehe, wird mir nicht bange vorm Altwerden.
  • Jochen, (Zitate zur Neckarfahrt; in Klammern gesetzte Worte wurden vom Verfasser dieses Beitrags ergänzt):
    • „Eine Superorganisation in … , technischer, finanzieller, kulinarischer, kultureller …(Hinsicht).“
    • „Die nicht mehr ganz jugendliche Herren-Truppe hat mich durch zwei Eigenschaften überzeugt: Toleranz und Hilfsbereitschaft. Es ist total unschwer für einen Neuling, sich in dieser Mannschaft einzuordnen. Wir hatten eine Bombenstimmung an und außer Bord.“ „Kleine Scharmützel und Neckereien sind doch völlig normal, wenn die Jungs mal nicht von ihren Frauen bestimmt werden.“
    • Zum Neckar: „Ein für Ruderer schöner Wanderfluß mit geringer Strömung und vielen Schleusen …“
      • „Im 1. Drittel … können wir die schönen … (terrassenförmigen) Weinberge beidseits bewundern …“
      • „Das 2. Drittel bietet flaches Land mit der großen Stadt Heilbronn und ein(em) Haufen Industrieanlagen …“
      • „Im letzten Drittel … imponieren die schönen Berge des Odenwaldes, scheinbar natürliche Mischwälder …, Felsaufbrüche und liebliche Haine. Ein wunderbares Panorama bieten die vielen Burgen, Schlößchen, … und total idyllischen Dörfer und Städtchen …“