Hannover. Die dritte Station der flyeralalarm Ruderbundesliga wurde am Wochenende auf dem Maschsee in Hannover ausgetragen. Das zeitgleich stattfindende Maschseefest sorgte dabei für eine tolle Kulisse und hohe Zuschauerzahlen. Das Max Müller Team Bremen hatte in den Wochen nach Münster durch intensives Training die Abstimmung der Mannschaft verbessert und einen explosiveren Start geübt.

Ein schneller Start gelang der Mannschaft um Kapitän Jens Mahlstedt zwar im Zeitlauf, die Geschwindigkeit konnte aber nicht über die Strecke gehalten werden. Das Achtelfinale musste durch den 15. Platz im Kampf gegen die Uhr gegen endsprechend schwere Gegner bestritten werden, die den Bremern auch keine Chance ließen.

Im Viertelfinale rissen sich die Ruderer vom Bremer Ruderverein von 1882 und dem Vegesacker RV dann zusammen, mussten sich aber trotz verbesserter Leistung den Gegnern aus Dresden, München und Rauxel knapp geschlagen geben.

Somit war nur noch eine Platzierung zwischen 13 und 16 möglich. Vor dem Halbfinale gegen Osnabrück wurden mit Sören Dannhauer und Jens Grosse zwei frische Kräfte zur Verstärkung eingewechselt.

Im bisher besten Saisonrennen konnten die Bremer angefeuert von Steuermann Joel Jordan die Osnabrücker mit einem Vorsprung von nur 0,05 Sekunden hinter sich lassen.

Im Final um den 13. Platz wurde jetzt erneut gegen Rauxel gerudert. Die Zuschauer sahen ein engagiertes Rennen, bei dem noch mal die letzten Kräfte mobilisiert wurden. Wie schon im Viertelfinale konnten die Rauxler knapp vor dem Bremer Achter das Ziel erreichen.

Damit schloss das Max Müller Team Bremen bei der dritten Veranstaltung zum dritten Mal mit dem 14. Platz ab. Zwar konnte durch das intensive Training eine Verbesserung der Rudertechnik festgestellt werden, doch auch die anderen Teams hatten sich gesteigert. Besonders der Tabellennachbar aus der Welfenstadt nutzte seinen Heimvorteil und für ins vordere Mittelfeld.

Einen solchen Platz im vorderen Bereich des Feldes benötigen die Bremer jetzt beim nächsten Rennen in Hamburg am 27. August um die Abstiegsplätze zu verlassen. Landestrainer Steffen Pohl wird das Training dafür noch einmal intensivieren.

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