Team Bremen mit zwei Achtern auf dem Werdersee

Am vergangenen Wochenende startete der Bremer Bundesliga-Achter auf der heimischen Regatta auf dem Werdersee, um vor dem Start in die neue Bundesligasaison noch einmal Wettkampfluft zu schnuppern und das Team weiter zusammen zu schweißen.

Im Rennen um den begehrten Senatspreis schickte Bremen gleich zwei Achter an den Start. Um den Senatspreis in Bremen zu halten wurden die Schlagleute Dirk Werthmann (BRV) und Peter Dirlam (VRV)
aus der Ruderbundesliga durch Ehemalige und Athleten anderer Vereine unterstützt. So befanden sich in diesem Boot Sebastian Tapken (BSC), der dieses Jahr leider nicht mehr für das Team Bremen starten wird, sowie dessen Vereinskollegen Andre Müller und Simon Petereit. Mit Knud und Joos Lange (beide Bremerhaven) und Kim Kolja Fürwentsches (BRCH) komplettierten drei weitere erfahrene Ruderer diesen Achter. Für das zweite Boot konnte Ruderbundesliga Trainer Steffen Pohl auf 7 weitere Athleten aus dem Bundesliga-Kader zurückgreifen, die durch Mateusz Cienciala vom Bremer Ruderclub Hansa ergänzt wurden.

Bei starkem Schiebewind und Wellengang starteten beide Bremer Achter stark. Der zweite Achter, besetzt mit den sprintstarken Athleten aus der flyeralarm Ruder-Bundesliga, legte sich nach dem Start an die Spitze des Feldes und konnte diese Position bis zur 500m-Marke halten. Danach zog der erste Bremer Achter mit einem starken Zwischenspurt an Ihnen vorbei und baute seine Führung im weiteren Verlauf des Rennens souverän aus, so dass deren Sieg bald fest stand. Der Kampf um den zweiten Platz blieb jedoch spannend bis zum letzten Schlag. Letztendlich konnte sich das Team Bremen mit einer halben Sekunde den zweiten Platz vor dem Team der Jacobs University Bremen und der Renngemeinschaft aus Bonn, Duisburger, Essen, Hamm und Aachen sichern.

Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende für die Ruderer aus Bremen mit bester Stimmung im Team. Die Ruderer werden sich nun wieder voll und ganz auf die Sprintdistanz konzentrieren um für den Saisonauftakt in Frankfurt bereit zu sein.

Jens Große