Leer war auch Station der Ruder-Bundesliga. Wie im Vorfeld erwartet, gab es wieder viele spannende Rennen und diverse Fotofinishs. Das Team Bremen mit den VRV-Ruderern Schlagmann Peter Dirlam, Frederik Rahders, Christof Nordmeier, Sebastian Tapken, Jens Mahlstedt, Leon Theilmann, Rickmer Rockmann, Jochen Busch sowie Sören Dannhauer  und Bolko Maass-Widdra und Steuerfrau Paula Hermes (beide Bremer RV 1882) konnte sich nach den ersten beiden Time Trails auf Platz vier der Wertung schieben. Mit einem zweiten Platz im Achtelfinale hinter Bramsche und vor Wetzlar rückte man in die vordere Hälfte vor. Im Viertelfinale gelang dann gegen das starke Boot vom RC Allemannia Hamburg ein knapper Sieg und damit die Qualifikation für die Plätze 1 – 4.

RBL Achter in Leer

Im Halbfinale lief es nicht ganz rund und am Ende stand die Erkenntnis, das Dresden diesmal nicht zu schlagen ist. Im Finale B jedoch wollte die Truppe endlich im direkten Vergleich Bramsche schlagen. Gerade die Niederlage im Achtelfinale war Motivation für einen großen Kampf. Im direkten Duell war ab dem ersten Schlag weder aus dem Boot noch für die Zuschauer eine Führung zu erkennen. Wieder musste ein Zielfoto helfen. Mit nur 0,04 Sekunden sicherte sich das Team Bremen die Bronzemedaille!

Auch die Tabelle der 2. Liga wurde in Leer ordentlich durcheinander gewirbelt. Da der bisherige Tabellenführer aus Wetzlar nach einem rabenschwarzen Wochenende nur auf Platz 11 kam und mächtig Punkte verloren hat, kam viel Bewegung in die Spitze. Sie ist noch dichter zusammen gerückt, so dass sich am Ende alles beim Saisonfinale in Kettwig entscheiden wird.

Neuer Tabellenführer ist die Mannschaft aus Dresden, die souverän in Leer gewinnen konnte und nun mit einem Punkt Vorsprung vor Düsseldorf, Zweiter in Leer, und dem Team Bremen liegt. Danach kommt Wetzlar nun auf Platz 4 mit ganzen sechs Punkten Rückstand. Eine sehr passable Ausgangslage für unsere Mannschaft. Theoretisch würde Platz 7 in Krefeld reichen um aufzusteigen. Aber darauf will es die Mannschaft nicht ankommen lassen. Das Team will zum Abschluss wieder in die Medaillen fahren!