Erneut elfter Rang beim 4. RBL-Lauf in Hamburg


Team Bremen mit solidem Ergebnis auf der Hamburger Kurzstrecke

Der vierte Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga auf der Hamburger Binnenalster brachte einige Überraschungen mit sich. Bereits bei der Besichtigung der Strecke wurde klar, dass im Hamburg die Achtersprints noch schwieriger werden würden als gewöhnlich. Nicht wegen der Länge der Strecke – wegen ihrer Kürze. Mit nur etwa 270 Metern Renndistanz musste wirklich jeder Schlag sitzen, bis nach circa 40 Sekunden die Zielhupe ertönte.

Wie stark das Team Bremen am Start ist, zeigte sich bereits im Zeitlauf. Dieser wurde knapp gegen den Bodensee-Oberschwaben Achter gewonnen, vor allem aber wurde die insgesamt siebtbeste Zeit im 16er-Feld der ersten Bundesliga errudert. Die Zeitabstände waren durch die Kürze der Strecke vor dem Neuen Jungfernstieg allerding noch enger als gewöhnlich – den zweitschnellsten und den vorletzten trennten nur eine Sekunde!

Entsprechend stark war der Gegner im Achtelfinale. Im Zeitfahren auf Rang zehn eingekommen steht der Achter aus Mülheim in der Tabelle doch höher als der Bremer Erstligist. Nach gutem Start verpasste das Team Bremen den Sieg und damit die Möglichkeit, um die Plätze eins bis acht zu fahren, denkbar knapp. Im anschließenden Viertelfinale gelang Schlagmann Peter Dirlam, Sebastian Tapken, Frederik Rahders, Lenni Krawitz, Rickmer Rockmann, Jens Mahlstedt (alle Vegesacker RV), Bolko Maass, Sören Dannhauer und Steuerfrau Paula Hermes (alle Bremer RV) ein souveränes Rennen gegen das Tabellenschlusslicht aus der Bundeshauptstadt.

Zum vierten Start an der Lombard-Brücke, dem Halbfinale, waren Christof Nordmeier und Dirk Werthmann (VRV/BRV) für das Duo Maass/Dannhauer in den Bremer Achter gewechselt. Da auch die starken Boote aus Münster und vor allem vom heimischen Hamburger und Germania Ruderclub um die Plätze neun bis zwölf fuhren, hingen die Trauben hier sehr hoch. Leider für das fünfte Finale etwas zu hoch. Das Rennen gegen das Boot aus Münster ging verloren und im Finale um Platz elf wartete der immer wieder lautstark von seinen Fans unterstützte RV Rauxel.

Am vergangenen Renntag in Krefeld gab es dieses Finale schon einmal. Dass der Rauxeler Achter vom Bremer Paradeboot dort deutlich distanziert wurde brachte nun noch mehr Spannung in das Finale. Schließlich wollten die Ruhrgebietler den Spieß auf der deutlich kürzeren Strecke im Herzen Hamburgs umdrehen. Entsprechend eng wurde es, aber der Rhythmus des Team Bremen war den entscheidenden Tick besser, so dass am Ende Rang elf an die Mannschaft aus Bremen ging.

In der Tabelle festigte die Crew von Trainer Steffen Pohl damit als aktuell bester Aufsteiger den guten Platz im Mittelfeld der 1. Ruder-Bundesliga. Zudem konnte trotz des guten Abschneidens einiger in der Tabelle weiter hinten notierten Teams der Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößerten werden und das Saisonziel Klassenerhalt rückt immer näher.

Bericht von Team-Pressesprecher Sören Dannhauer

Ein paar Fotos sind in der Foto-Ecke online.